Feedback von Mitgliedern

 

 

Eine Mitgliederbeitrag aus Vorarlberg

Sehr geehrte Damen und Herren vom Vorstand des VbF.

Ihrem Ersuchen um Feed Back zur Verbandsarbeit komme ich gerne nach.
Zu Ihrer Frage, ob ich hier „im Westen“ bereits Werbung für den Verband machen konnte:
Ich gebe die Verbandszeitung intern an meine Werkmeister-Kollegen weiter. Wenn auch noch keiner davon zur Mitgliedschaft zu bewegen war – die Zeitung wird von den Kollegen ebenfalls gerne entgegengenommen und mit Interesse gelesen. Sehr positiv werden aber auch die Bemühungen des VbF-Vorstands aufgenommen, über den „Bachelor professional“ zur höheren Anerkennung des Werkmeisterabschlusses zu kommen. In der Umsetzung dieses Zieles sehe ich großes Potenzial für den Verband, sich bei vielen WMS-Absolventen verstärkt als aktiver Interessensvertreter zu präsentieren.
Sehr gut gefallen mir die regelmäßig in der Zeitung, auf der Homepage oder in den Monatsnachrichten erscheinenden Artikel, die sich oftmals mit Führungsthemen befassen. So habe ich z.B. vor Längerem im Artikel „Wie sich Führung verändert“ mit Interesse über die künftigen Herausforderungen für das Führen gelesen, wo erwähnt wurde, dass Führung zunehmend in einem von Unsicherheit geprägtem Umfeld statt findet. Flexibilität, Vorstellungs- und Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit werden verlangt.

Da ich seit einigen Jahren als Führungskraft tätig bin, möchte ich aus der täglichen Praxis heraus weitere Anforderungen anführen:
Die demografische Entwicklung und damit der drohende Mangel an jungen Facharbeitern mit allen Folgen auf den Arbeitsmarkt sehe ich als größte Herausforderung. Um die Bemühungen, die „Guten und Besten“ zu gewinnen wird es immer enger.
Aktives Fördern und Motivieren gehören zur täglichen Arbeit ebenso, wie das direkte Arbeitsumfeld möglichst interessant zu halten und Eigenverantwortung einzufordern.
Die Mitarbeiter umfassend zu informieren und das Vertrauen in sie zu vermitteln – all das sind die Werkzeuge moderner Führung.
Zudem haben sich die persönlichen Ein- und Vorstellungen vieler Mitarbeiter zu Beruf und Arbeit stark verändert.
Die kurzfristigen Veränderungswünsche junger Mitarbeiter steigen nicht nur, sondern werden von ihnen auch konsequent umgesetzt. Viele Türen stehen offen, sei es für den Abteilungswechsel, Fachhochschule, Weltreise,...............
Dies führt zur Fluktuation und damit zur Mehrbelastung im Team. Erste berufliche Veränderungen schon nach 2-3 Jahren Berufspraxis sind eher die Regel als die Ausnahme. Mitarbeiter, die nach 5-10 Jahren in einer Abteilung Routine und Erfahrung gesammelt haben, sind mittlerweile Exoten.
Das sind die Themen, mit denen Führungskräfte heute ständig konfrontiert werden.
Weiterhin viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen aus Vorarlberg
Marco Schnetzer


 

Schreiben von Hrn. Kom.Rat Lingenhöle, ein langjähriges Mitglied aus Vorarlberg

Sehr geehrter Vorstand!

Ich möchte mich für Ihr Schreiben vom 09.09.2011 recht herzlich bedanken.

Letzte Woche habe ich im Arbeits- und Sozialpolitischen Ausschuss in der WKO, bei dem die Präsidenten Leitl und Foglar anwesend waren, das Thema NQR und EQR angeschnitten und um eine Stellungnahme über die heutigen Aktivitäten gebeten.

Erfreulicherweise konnte ich feststellen, dass sich nun in Richtung Aufwertung der dualen Ausbildung, bis hin Kom.Rat Lingenhöle zum „Bachelor professional“ etwas bewegt..

Auch die Modularisierung und Gestaltung neuer Berufsbilder wird nun verstärkt gewünscht und auch umgesetzt.

Ich denke, dass ich einen kleinen Beitrag dazu geleistet habe und freue mich, dass dies auch von Ihnen so gesehen wird.

Ich freue mich auch für die Einladung am 12.10.2011 zur Generalversammlung in Korneuburg.

Mit freundlichen Grüssen
Lingenhöle Erich KR


Mitgliedermeinung

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Leitartikel von Frau Präsidentin Sonja Zwazl v.23.d.M., "ohne Lehre geht es nicht" spricht mir aus der Seele! Seit Jahren reden, lesen und hören wir nur, was mit unseren Schulen und Universitäten alles falsch ist, was zu geschehen hat und dass wir viel mehr Akademiker, am besten ausschließlich, brauchen!
Aber dass wir Facharbeiter brauchen, die die Arbeit der Akademiker umsetzen, davon hört und sieht man nichts!
Der Lehrling/Facharbeiter, und in der Folge Meister, ist mindestens in gleicher Form zu forcieren denn gerade diese Facharbeiter sind das Aushängeschild und der Erfolg der Industrie! Genau dieser Facharbeiter hat die europäische und allen voran deutsche Industrie zur weltweiten Spitze gebracht!
Genau in diese Kerbe schlägt seit Jahren der vbf (Verband betrieblicher Führungskräfte) und ich freue mich sehr, dass nun auch Industrie und die Wirtschaftskammer dieses Thema aufgreifen.

Freundliche Grüße,
DI F. Convalexius


Mitgliedermeinung nach einer WKO Aussendung

Sehr geehrter Herr Eisenkölbl!
Wie ich aus der WKO erfahren(erlesen) konnte, haben Ihre Jahre langen Bemühungen bezüglich einer, vor allem in der Öffentlichkeit, zeitgemäßen Anerkennung der Werkmeister endlich Erfolg.
Seit Jahren werden ausschließlich Schulen und Studium in der Öffentlichkeit diskutiert, von Lehrberufen und Meisterabschluß hörte ich aber mehr oder weniger nur vom VbF und in vorderster Front von Ihnen.
Als gelernter KFZ-Mechaniker/Meister, der in der Folge aber auch eine theoretische Ausbildung absolvierte, kann ich beurteilen, wie wichtig die Praxis und Erfahrung des auch wirklich handanlegenden Handwerkers ist.
Ich kenne mehrere autodidakt gebildete Mechaniker, die sich problemlos mit jedem Diplomingenieur unterhalten können, aber kaum einen Diplomingenieur, der einfühlsam mit einem erfahrenen Mechaniker/Meister über praktische Probleme im Betrieb reden kann. Des Weiteren bin ich der Meinung, dass der Titel "Meister" unzeitgemäß ist und entsprechend Ihrer Bemühungen gegen den international verständlichen Titel "Bachelor prof." ausgewechselt werden sollte.
Ich freue mich sehr, daß Ihre jahrelange Arbeit nun offensichtlich auch von öffentlichen Organisationen angedacht wird und möchte mich bei der Gelegenheit auch für Ihre selbstlose Arbeit zum Wohle und Erfolg von uns Technikern bedanken.
Etwas beschämt, denn sicher haben Sie alle neben der Arbeit für den VbF auch etwas anderes zu tun, möchte ich betonen, dem Verband z.Z. nicht zur Verfügung stehen zu können, da ich mich mehrere Monate im Jahr im Ausland befinde und auch ansonsten unter "Pensionisten-Streß" leide. Gerne melde ich mich aber, wenn ich glaube, Zeit zur Mitarbeit im Verband zu finden.
Nochmals vielen Dank für Ihre tolle Arbeit und herzliche Gratulation zu Ihrem Erfolg,
F.Convalexius