Landesstelle Oberösterreich

Exkursion zum ORF Landesstudio

Aktueller, schneller, besser informiert sind die täglichen Höherer/innen und Seher/innen. Dies ist ein Slogan des Landesstudios Oberösterreich des ORF. Da Rundfunk und Fernsehen aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist, wollten wir uns über die Arbeit hinter den Kulissen und verschiedenes hinter Mikrophon und Kamera informieren. Herr Dietmar Neunteufel begrüßte uns pünktlich, eigentlich ist ja alles im Rundfunk exakt, und berichtete verschieden technische Daten: Als eine von 9 Landesstellen beschäftigt das Unternehmen 150 fixe und ca. 50 freie Mitarbeiter. Das Landestudio bringt rund um die Uhr das Programm "Radio OÖ" und täglich die Fernsehsendung "Oberösterreich Heute". Daneben werden ständig Berichte und Reportagen für andere Programme des ORF produziert um den Wünschen der Hörer und dem Auftrag des Gesetzgebers zu entsprechen. Herr Neunteufel, als einer von fünf Tonmeistern, selber Meister seines Faches, zeigte uns anschließend einen der Aufnahmeräume. Ein Riesenpult mit einer großen Menge an Schiebern, Reglern, Filtern, Lampen und Lautsprecher. Daneben stehen mehrere Abspiel- und Schneidegeräte. Das meiste wird allerdings am Computer verbessert und gespeichert. Welche Möglichkeiten die Tontechnik hat, wurde uns vorgeführt.
Die Tonmeister perfektionieren die Aufnahmen bei Musikproduktionen und garantieren uns maximalen Hörgenuss. Mit Hilfe der Technik können sie auch nicht perfekte Stimmen und Aufnahmen verbessern. Weiter sind sie maßgeblich an der perfekten Liveabwicklung beteiligt. Beim Rundgang durch das Haus sahen wir weiters, Regieräume, Schneideräume, wir waren in dem Studio in dem Herr Neunteufel gleich nach unserer Führung für den perfekten Ablauf der nächsten Stunden verantwortlich war. Er überzeugte und zeigte uns, dass alles vorbereitet war. In einem Raum, voll mit Bildschirmen und Computer, wurde die abendliche Fernsehsendung vorbereitet. Trotz verschiedensten Themen war von Hektik nichts zu merken. Im Aufnahmestudio für "OÖ Heute" wunderten wir uns wie klein der Raum war, und dass während der Sendung die Moderatorin alleine im Raum ist. Die Kameras werden vom Regieplatz aus ferngesteuert. Der Bereich der Regie verknüpft alle eingesetzten Live - Kameras bei Fernsehsendungen. Am Regieplatz geht es darum, das beste Bild fürs Fernsehen zu finden und die Kameraleute zu dirigieren. Einige Minuten später konnten wir mit dieser Moderatorin, Frau Uschi Christl, einige Worte wechseln und ihr "Toi, Toi, Toi" wünschen. Sie präsentierte sich als die nette und strahlende Frau, wie wir sie aus dem Fernsehen kennen. Den JD Platz (verglaster Raum) von dem aus Frau Petra Lehner gerade ihre Livesendung moderierte, konnten wir, nachdem das Rotlicht aus war, betreten. Zwischen den Musiktiteln und Ihren Beiträgen unterhielt sie sich mit uns. Hektik kam kurz auf, als 12 Sekunden vor Beginn des Rotlichtes das Handy eines Kollegen läutete. In einem Großraumbüro bereiten die Redakteure die Texte und Beiträge der Sendungen vor. Alle News laufen hier zusammen. Da auch die Redaktion der ORF Homepage darin arbeitet, wundern wir uns nicht mehr, dass dieses Medium besonders aktuell ist. Tagsüber wird live moderiert, aber das Radioprogramm von 22,00 Uhr bis 05,00 Uhr wird vorbereitet aus dem Computer ausgestrahlt, lediglich zu den stündlichen Nachrichten wird automatisch nach Wien geschaltet. Danach startet dieser Sprecher auf Mausclick punktgenau wieder die einzelnen Landessendungen. Befragt nach den Veränderungen in der nahen Zukunft wird uns berichtet, dass der ORF OÖ ständig umgebaut wird. Die Glasfasertechnologie wird uns noch schnellere Zugriffe und bessere Qualität bieten. Weiters will der ORF in nächster Zeit vermehrt Satelliten verwenden, kann dadurch auch vom engsten Gebirgstal gesendet und empfangen werden. Nach der Verabschiedung trafen sich noch einige Teilnehmer zur Nachbesprechung.

H. Rescheneder

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