Landesstelle Oberösterreich

Besichtigung der Fa. Reform-Werke Bauer & Co Gesellschaft mbH

Muli und Mounty, das sind keine Namen für Tiere, sondern High Tech Produkte der Fa. Reform-Werke Bauer & Co Gesellschaft mbH in 4600 Wels. Im Februar 2008 trafen sich Kollegen unseres Verbandes zur Führung durch diese Firma.
Herr Ing. Anton Peinthor betreute uns bei der gesamten Führung. Nach der Begrüßung stellte er das Unternehmen und die wichtigsten Erzeugnisse vor. Die Fa. Reform ist Spezialist in der Berglandtechnik, im Sämaschinenbau und in der Kommunaltechnik.
Mit ihren zukunftsorientierten Produkten sind sie Partner für Betriebe in der Berg- und Grünlandwirtschaft und tragen zur Erhaltung des ländlichen Raumes und der intakten Kulturlandschaft bei. Da die Landschaftspflege immer wichtiger wird, braucht sich Reform über zukünftige Absatzmärkte nicht viel Sorgen zu machen. In zwei Jahren kann das Unternehmen das 100 jährige Bestehen feiern. Schon 1948 wurde der erste Motormäher gebaut. 1997 erhielt Reform den Staatspreis für Landtechnik für eine neue Generation von Transporter und Zweiachsmäher

Die REFORM Mäher sind für alle Anforderungen der praxisgerechten Mäharbeit geeignet. Als Baukastensystem können neben einer großen Auswahl an Mähbalken auch Zusatzgeräte wie Mulcher, Schneefräsen, Kehrmaschinen und noch andere aufgebaut werden. Der Zweiachsmäher Metrac eignet sich besonders für große Flächen wie Sportanlagen, Golfplätze. Oft eingesetzt wird er auch gerne wegen der Vielseitigkeit von Kommunen und Gemeinden. Mit tiefer Schwerpunktlage und niedrigem Eigengewicht sorgt der REFORM Mounty für unerreichte Hangtauglichkeit. Seine 4 gleich großen Räder und die bewährte REFORM Allradlenkung verleihen ihm Wendigkeit, Bodenschonung und Zugkraft. REFORM - Transporter Muli sind als selbstfahrende Arbeitsmaschinen für den sicheren Einsatz im steilen, unwegsamen Gelände konzipiert, und überzeugen durch extreme Geländegängigkeit, maximale Sicherheit und hohen Bedienungs- und Fahrkomfort. Die mechanischen Anbausämaschinen werden in Arbeitsbreiten von 3,00 m angeboten.

Die Blechfertigung wird durch eine Laser- Stanz Automat optimiert. In der mechanischen Fertigung sahen wir die sehr hohe Fertigungstiefe. Sogar Getriebe werden entwickelt und im Werk gebaut. Einige der Zahnradfräsautomaten konnten wir sehen. Alle modernen Betriebsmittel bis zu Bearbeitungszentren werden eingesetzt. Als gewachsener Betrieb kann der Materialfluss durch die Beengtheit in dieser Abteilung nicht voll optimiert werden. Die vorgefertigten Teile werden in der Vormontage zu Baugruppen montiert und in der eigenen Lackiererei beschichtet. In voll aufgerüsteten Montagebändern werden je nach Kundenauftrag die Produkte zusammengebaut und gefinisht. Die Variantenvielfalt ist sehr groß und stellt an das Personal sehr hohe Anforderungen. Um dem Facharbeitermangel entgegen zu wirken werden viele Lehrlingen ausgebildet. Derzeit sind mehr als 40 in Ausbildung. Jedes dieser Spezialgeräte durchläuft Prüfungen und Tests, vom Rollenprüfstand bis zur eigenen Teststrecken.

Nach mehr als 3 Stunden verabschiedeten sich die Teilnehmer. Sie waren überzeugt, dass Betriebe wie Reform am guten Ruf österreichischer High Tech Produkte mitbeteiligt sind.

H. Rescheneder

zurück zur Übersicht

[Home]